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Neue Corona-Regelungen bis 15.12.2021

Nicht nur, das es heuer keine Christkindlmärkte in Bayern geben wird. Auch Discos, Clubs und Bars müssen wieder schließen. Der Freistaat reagiert mit diesen Maßnahmen auf die steigenden Corona-Zahlen und die übervollen Intensivstationen. Seit dem 15.November gelten verschärfte Corona-Regeln. In Hotspot-Regionen mit Inzidenzen über 1000 gibt es "eine harte Notbremse".

 

 

🔹Landesweite Maßnahmen🔹

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: Söder nannte dies einen „De-Facto-Lockdown“ für Ungeimpfte. Ab Inkrafttreten dürfen sich maximal fünf ungeimpfte Personen aus zwei Haushalten treffen, Kinder unter 12 Jahren sind von dieser Regelung (wie früher) ausgenommen.

2G- und 2Gplus werden massiv ausgeweitet.

Unter 2G fallen nun auch Friseure und körpernahe Dienstleistungen.

Für die Gastronomie wird landesweit eine Sperrstunde um 22 Uhr eingeführt.Discos, Clubs und Bars müssen bis auf weiteres schließen.

Jahr- und Weihnachtsmärkte werden in ganz Bayern bis auf weiteres untersagt.

Sport/Kultur: Kultur- und Sportveranstaltungen dürfen nur noch in deutlich kleinerem Rahmen stattfinden: mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern. Zudem gilt dort die 2G-plus-Regel - Zugang also auch für Geimpfte und Genesene nur noch mit Test. Ob diese Regel nur für Zuschauer oder auch für die Künstler/Sportler gilt, blieb zunächst offen.

🔹Spezielle Maßnahmen für Hotspot-Gebiete🔹

In Hotspots mit Inzidenzen über 1000 kommen weitere, noch schärfere Maßnahmen

Verbot von Veranstaltungen, Schließung von Einrichtunge.n und Betrieben. Alle Veranstaltungen, Einrichtungen etc., die der 2G bzw. 2G plus Regelung unterliegen, sind grundsätzlich untersagt bzw. geschlossen.

Dazu zählen im Innen- und Außenbereich:
-> Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten
-> Sportstätten (Fitnessstudios, Sportplätze etc.; Spielplätze im Außenbereich sind davon nicht betroffen!)
-> Kulturveranstaltungen
-> Freizeiteinrichtungen
-> Gastronomie
-> Beherbergung
-> Hochschulen (Umstellung auf digitale Vorlesungen)
-> Bibliotheken und Archive
-> Außerschulische Bildungsangebote
-> Körpernahe Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind

Ausnahmen vom Verbot bzw. der Schließung bestehen für:
-> Schulsport sowie der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufs- sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader
-> Abhol- und Lieferservice in der Gastronomie sowie nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen
-> Friseur (Zutritt mit 2G) sowie körpernahe Dienstleistungen für medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen
-> Übernachtungsangebote für zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Aufenthalte
-> Prüfungen im Rahmen der Hochschulen und der außerschulischen Bildung

In Betrieben des Groß- und Einzelhandels sowie in Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Kundenverkehr darf die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher sein als ein Kunde je 20 m² der Verkaufsfläche.

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