Bundespolizei kann Schleuser festnehmen.

von Moritz Hausner (Kommentare: 0)

Die Bundespolizei konnte gestern auf der A94 einen mutmaßlichen Schleuser festnehmen. Die Mühldorfer Bundespolizisten stoppten auf Höhe der Anschlussstelle Neuötting eine neunköpfige Reisegruppe in einem ukrainischen Kleintransporter. Die Insassen zeigten auf Aufforderung der Polizisten ihre Reisepässe und acht Arbeitsverträge. Den Grenzfahndern fielen allerdings einige Ungereimtheiten auf. Nach telefonischer Rücksprache mit dem angeblichen Arbeitgeber stand kurz darauf fest, dass die Verträge gefälscht waren.
Ein 41-jähriger Mitreisender besaß zwar ein polnisches Visum, machte aber widersprüchliche Angaben zu seiner Reise nach Deutschland. Der Mann wollte angeblich ein Auto kaufen, konnte allerdings nicht annähernd die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel vorweisen. Die Beamten zeigten den vermeintlichen Autokäufer und seine sieben Landsleute wegen versuchter unerlaubter Einreise an. Gegen die vorgeblichen Arbeiterinnen und Arbeiter wird zudem wegen Urkundenfälschung ermittelt. Die Bundespolizei übergab die Personen gestern Abend den österreichischen Behörden.

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